Skurrile Geschichten über die Widrigkeiten des Alltags, triviale Kurzgeschichten und literarische Links

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Literarisches: Skurrile Geschichten über die Widrigkeiten des Alltags und mehr

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Skurriles über die Widrigkeiten des Alltags und die Irrtümer der Geschichte  Die kriminelle Welt des Bernd Holzer und andere Detektiv-Geschichten
Zu den skurrilen Geschichten

Geschichten zu der großen Frage, warum das, was schief gehen kann, auch meistens schief geht - wobei Erfolg und Glück aber mitunter auch gerade auf der Kombination von Faulheit und Missgeschick basieren.

zu den Geschichten

Zu den Detektiv-Geschichten

Triviale Kurz-Krimis mit einem superschlauen Detektiv und scheinbar cleveren Ganoven, die aber über ihre vermeintliche Schlauheit stolpern - also der normale Serienstoff.

zu den Geschichten

Reports wider den alltäglichen Betrug in Politik und Gesellschaft
Schadensersatz? Aber nicht mit uns
Skurrile, aber reale Fälle aus dem normalen Alltag von deutschen Versicherungskunden

Aktuelles aus der Welt der Krimis und Kurzgeschichten 

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Zu den Geschichten

W
as will der Erzähler damit sagen?
S
o lautete die Frage, mit der wir auf dem Gymnasium regelmäßig gequält wurden. Eine Variante dieser Frage war: "Warum entschied sich der Dichter für dieses und kein anderes Ende?"
M
eine Literaturheroen jener Zeit waren Arthur Rimbaud, in dessen Lyrik es ohnehin weder einen Anfangs-, noch einen Endpunkt gab, Hermann Hesse, dessen Geschichten immer mit dem Beginn eines Lebens anfingen und mit einer Lebenserkenntnis endeten und schließlich Ernest Hemingway. Dessen Storys begannen klar mit dem Ereignis und endeten mit dem Ereignis. Punkt.
D
och bei modernen deutschen Kurzgeschichten war die Frage nach dem Schlusspunkt mitunter  wirklich kaum zu erklären.
Nur einer in unserer Klasse fand eine plausible Antwort: Der Dichter will sagen, dass er vom Honorar seiner Geschichte seine Miete zahlen muss - und er entschied sich für dieses oder jenes Ende, weil er vielleicht nach Zeilen oder nach Seiten bezahlt wird und er ja irgendwo einen Schlusspunkt setzen muss.
Eine gute Note gab es für diese Antwort nicht.
Jahre später gehörte es als junger Redakteur an einer Provinzzeitung zu meinen Aufgaben, die letzte Seite der Wochenendausgabe zu redigieren. Auf dieser Seite standen regelmäßig Kurzgeschichten kaum bekannter Autoren. Die waren billig zu haben, gaben unserem Familienblatt aber einen literarischen Anstrich.
Der Ärger war: Die Texte passten nie in die für sie vorgesehen Spalten. Und das erste, was ein Redakteur beim Bearbeiten fremder Artikel lernt, ist: Bei Überlänge fange hinten an zu streichen! Um den Geschichten auf diese Weise einen völlig neuen Schluss zu verpassen, musste ich sie nicht einmal lesen.
Im Internet gibt es diese Probleme nicht: Es gibt keine Honorare, von denen man leben könnte - und um die Frage der Länge muss sich kein Verfasser Gedanken machen. Trotzdem sollte der geneigte Leser nicht in den Fehler verfallen, übermäßig zu interpretieren. Denn von meinen heutigen Lieblingsautoren James A. Michener, Egon Erwin Kisch, Ephraim Kishon und immer noch Karl May habe ich vor allem eine Erkenntnis gewonnen:

Eine Story ist eine Story ist eine Story - und was nicht drin steht, steht eben nicht drin.

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