Geschichten zu der
großen Frage, warum das, was schief gehen kann, auch meistens schief
geht - wobei Erfolg und Glück aber mitunter auch gerade auf der
Kombination von Faulheit und Missgeschick basieren.
Zu den Geschichten
Triviale
Kurz-Krimis mit einem superschlauen Detektiv und scheinbar cleveren Ganoven, die aber über ihre vermeintliche Schlauheit stolpern -
also der normale Serienstoff.
Zu
den Geschichten
Reports
wider den alltäglichen Betrug in Politik und Gesellschaft
Editorial
- Die jüngsten Ideen, Projekte, Geschichten
Die hier
vorgestellten Geschichten, Idee, Projekte erheben weder der
Anspruch auf Vollständigkeit
noch Originalität noch besondere künstlerische Meisterschaft.
Zum Teil handelt es sich um noch unfertige Ideen, die ihrer
Vollendung harren, teils um Banales und Triviales, das nur einen
Zweck erfüllen soll: Spaß machen beim Schreiben und Lesen...
Hippie-Trail
und Ballermann
Reisen ist
ein Ausdruck von Freiheit. Der Reisende verfügt über die
Zeit und die materiellen Mittel, aus seinen alltäglichen
Verpflichtungen - soweit er überhaupt noch welchen
unterliegt - auszubrechen. Der Reisende wählt seine Ziele
selbst, spontan oder gründlich geplant, er entscheidet, ob
es die Berge oder eine Insel ist....
Nur: Wie frei ist der Massen-Tourist heute wirklich? Und:
War der Traveller auf dem Hippie-Trail damals tatsächlich
"freier"? Eine Gedanken zum Thema Massentourismus
und Reisen in der Zeit der Globalisierung, noch sehr
fragmentarisch, aber allmählich werden es mehr.
Manni
komm' - Die Geschichte vom Kommunistischen Manifest
Ein
Buch prägte das Gesicht des 19. und 20. Jahrhunderts: „Das Kommunistische
Manifest“. Ein Bestseller, der es zeitweise bequem mit der Bibel aufnehmen
konnte, für Millionen der heimlich gelesene Hoffungsschimmer auf eine andere
Welt, später für Millionen die missinterpretierte Zwangslektüre. Die Autoren:
Karl Marx und Friedrich Engels. Nanu?
Ausgerechnet Karl Marx, ein mit Gott und der Welt zerstrittener
besserwisserischer quartalssaufender Grübler und Friedrich Engels, der vom
schlechten Gewissen geplagte Fabrikantensohn, sollen 1847, am Vorabend der europäischen
Revolutionsstürme, ein Werk verfasst haben, das Generationen in seinen Bann
schlug? Hier - noch als Fragment, aber
irgendwann mal fertig - eine andere, vielleicht skurrile,
aber doch mögliche Erklärung. Mehr
von diesem Einstieg...
Die Pawelsche Konstante
- Vom Wert der Ware Liebe Motto der Geschichte eines
Werbe-Verkäufers, der eine doch recht plausible Theorie
entwickelt, wie unsere Wirtschaft funktioniert, diese Idee
erfolgreich vermarktet doch dabei leider die reale
Wirtschaft ins Chaos stürzt: Alles basiert auf Trug - vor allem Geld, Sex und
Wissenschaft. Mehr als den Einsieg zur Geschichte gibt es
zwar noch nicht, aber von diesem Einstieg gibt es hier
etwas mehr...
Was
will der Erzähler damit sagen?
So lautete die Frage, mit der wir auf dem
Gymnasium regelmäßig gequält wurden. Eine Variante dieser Frage war: "Warum
entschied sich der Dichter für dieses und kein anderes Ende?"
Meine Literaturheroen jener
Zeit waren Arthur Rimbaud, in dessen Lyrik es ohnehin weder einen Anfangs-, noch einen
Endpunkt gab, Hermann Hesse, dessen Geschichten immer mit dem Beginn eines Lebens anfingen
und mit einer Lebenserkenntnis endeten und schließlich Ernest Hemingway. Dessen Storys
begannen klar mit dem Ereignis und endeten mit dem Ereignis. Punkt.
Doch bei modernen deutschen
Kurzgeschichten war die Frage nach dem Schlusspunkt mitunter wirklich kaum zu
erklären. Nur einer in unserer Klasse fand eine
plausible Antwort: Der Dichter will sagen, dass er vom Honorar seiner Geschichte seine
Miete zahlen muss - und er entschied sich für dieses oder jenes Ende, weil er vielleicht
nach Zeilen oder nach Seiten bezahlt wird und er ja irgendwo einen Schlusspunkt setzen
muss. Eine gute Note gab es für
diese Antwort nicht. Jahre später gehörte es als junger
Redakteur an einer Provinzzeitung zu meinen Aufgaben, die letzte Seite der
Wochenendausgabe zu redigieren. Auf dieser Seite standen regelmäßig Kurzgeschichten kaum
bekannter Autoren. Die waren billig zu haben, gaben unserem Familienblatt aber einen
literarischen Anstrich. Der Ärger war: Die Texte passten nie in die
für sie vorgesehen Spalten. Und das erste, was ein Redakteur beim Bearbeiten fremder
Artikel lernt, ist: Bei Überlänge fange hinten an zu streichen! Um den Geschichten auf
diese Weise einen völlig neuen Schluss zu verpassen, musste ich sie nicht einmal lesen. Im Internet gibt es diese Probleme nicht: Es
gibt keine Honorare, von denen man leben könnte - und um die Frage der Länge
muss sich
kein Verfasser Gedanken machen. Trotzdem sollte der geneigte Leser nicht in den Fehler
verfallen, übermäßig zu interpretieren. Denn von meinen heutigen Lieblingsautoren James
A. Michener, Egon Erwin Kisch, Ephraim Kishon und immer noch Karl May habe ich vor allem
eine Erkenntnis gewonnen: Eine Story ist eine Story ist eine Story -
und was nicht drin steht, steht eben nicht drin.